C Angaben zu Gewinn- und Verlustrechnung

1. Angaben zu Geschäftssegmenten

Geschäftsjahr 2020

in Mio. Euro

Privatkunden und MittelstandZentralbank und GroßkundenImmobilienVersicherungSonstige/KonsolidierungInsgesamt
Zinsüberschuss15.9391.3371.552–44618.382
Provisionsüberschuss7.609521–112–5797.439
Handelsergebnis211506101728
Ergebnis aus Finanzanlagen–1625367497
Risikovorsorge–1.659–517–108–43–2.327
Sonstiges Bewertungsergebnis aus Finanzinstrumenten–101–34115–2–22
Verdiente Beiträge aus dem Versicherungsgeschäft18.74118.741
Ergebnis aus Kapitalanlagen und sonstiges Ergebnis der Versicherungsunternehmen2.072–642.008
Versicherungsleistungen–17.561–17.561
Aufwendungen für den Versicherungsbetrieb–3.046581–2.465
Verwaltungsaufwendungen–15.758–1.866–891479–18.036
Sonstiges betriebliches Ergebnis174119519–21332
Konsolidiertes Ergebnis vor Steuern6.253119684215–457.226
Aufwand-Ertrags-Relation
(in Prozent)
66,674,652,965,4

Geschäftsjahr 2019

in Mio. Euro

Privatkunden und MittelstandZentralbank und GroßkundenImmobilienVersicherungSonstige/KonsolidierungInsgesamt
Zinsüberschuss16.1971.4211.305–73818.185
Provisionsüberschuss7.281531–121–5997.092
Handelsergebnis196450–2–1643
Ergebnis aus Finanzanlagen7113718627961
Risikovorsorge–628–22626–4–832
Sonstiges Bewertungsergebnis aus Finanzinstrumenten–56–5287226
Verdiente Beiträge aus dem Versicherungsgeschäft17.24917.249
Ergebnis aus Kapitalanlagen und sonstiges Ergebnis der Versicherungsunternehmen6.192–796.113
Versicherungsleistungen–19.340–19.340
Aufwendungen für den Versicherungsbetrieb–2.973603–2.370
Verwaltungsaufwendungen–15.732–1.971–875436–18.142
Sonstiges betriebliches Ergebnis24211557–11–9394
Konsolidiertes Ergebnis vor Steuern8.2113528631.117–36410.179
Aufwand-Ertrags-Relation
(in Prozent)
64,077,351,162,2

Abgrenzung der Geschäftssegmente
Die Genossenschaftliche FinanzGruppe Volksbanken Raiffeisenbanken basiert auf subsidiären Grundsätzen. Ihre Basis sind die örtlichen Genossenschaftsbanken, die in ihrer Geschäftstätigkeit einerseits durch die Zentralbank DZ BANK und andererseits durch Verbundunternehmen unterstützt werden. Diese sind in die Zentralbank integriert. Der Nutzen für die Genossenschaftsbanken aus der Zusammenarbeit mit den Verbundunternehmen und der Zentralbank besteht im Wesentlichen im Angebot des vollständigen Spektrums an Allfinanzprodukten und -dienstleistungen.

Das Geschäftssegment Privatkunden und Mittelstand umfasst das Private Banking sowie Aktivitäten mit Schwerpunkt in der Vermögensverwaltung und ist an der Kundengruppe Privatkunden ausgerichtet. Hierzu zählen vor allem die Genossenschaftsbanken sowie die DZ PRIVATBANK, die TeamBank AG Nürnberg (TeamBank) und die Union Investment Gruppe.

Im Geschäftssegment Zentralbank und Großkunden sind die Aktivitäten der genossenschaftlichen FinanzGruppe im Firmenkundengeschäft, im Geschäft mit Institutionen und im Kapitalmarktgeschäft zusammengefasst. Das Geschäftssegment ist grundsätzlich an der Kundengruppe Firmenkunden ausgerichtet. In diesem Geschäftsfeld sind im Wesentlichen neben der DZ BANK der Teilkonzern VR Smart Finanz und der DVB Bank Konzern enthalten.

Im Geschäftssegment Immobilien ist das Bauspar-, Hypothekenbank- und Immobiliengeschäft dargestellt. Zu den zugeordneten Unternehmen zählen der Konzern Bausparkasse Schwäbisch Hall AG (BSH), die DZ HYP AG sowie die MHB.

Das Versicherungsgeschäft wird im Geschäftssegment Versicherung abgebildet. In diesem Geschäftssegment ist ausschließlich die R+V enthalten.

Unter Sonstige/Konsolidierung wird die Sicherungseinrichtung des BVR (BVR-SE) sowie die BVR Institutssicherung GmbH (BVR-ISG) erfasst, deren Auftrag es ist, drohende oder bestehende wirtschaftliche Schwierigkeiten der Mitgliedsbanken durch Präventions- oder Sanierungsmaßnahmen abzuwenden. Des Weiteren sind die Konsolidierungen zwischen den Geschäftssegmenten enthalten.

Darstellung der Angaben zu Geschäftssegmenten
Die von den Geschäftssegmenten erwirtschafteten Zinserträge und die damit in Zusammenhang stehenden Zinsaufwendungen werden in den Angaben zu Geschäftssegmenten saldiert als Zinsüberschuss ausgewiesen.

Geschäftssegmentübergreifende Konsolidierungen
Die auf den Zinsüberschuss entfallenden Anpassungen resultieren im Wesentlichen aus der Konsolidierung von Dividendenzahlungen innerhalb der genossenschaftlichen FinanzGruppe.

Die Konsolidierungen im Provisionsüberschuss betreffen insbesondere das Provisionsgeschäft zwischen den Genossenschaftsbanken, der TeamBank, der BSH und der R+V.

Die Konsolidierungen im Verwaltungsaufwand beinhalten die in der genossenschaftlichen FinanzGruppe entrichteten Beiträge an die BVR-SE sowie die BVR-ISG.

Die übrigen Anpassungen sind im Wesentlichen auf die Aufwands- und Ertragskonsolidierung zurückzuführen.

2. Zinsüberschuss

2020 in Mio. Euro2019 in Mio. Euro
Zinserträge und laufendes Ergebnis22.40123.951
Zinserträge aus21.04122.628
Kredit- und Geldmarktgeschäften19.57521.021
davon: Bauspargeschäft1.1051.073
  Finanzierungs-Leasinggeschäft4676
festverzinslichen Wertpapieren1.8482.088
Sonstigen Aktiva–135–163
finanziellen Vermögenswerten mit negativer Effektivverzinsung–247–318
Laufende Erträge aus1.2411.223
Aktien und anderen nicht festverzinslichen Wertpapieren1.0511.058
Anteilen an Tochterunternehmen und Beteiligungen193152
Operating-Leasing-Verhältnissen–313
Ergebnis aus der Bilanzierung nach der Equity-Methode von4935
Anteilen an Gemeinschaftsunternehmen397
Anteilen an assoziierten Unternehmen1028
Erträge aus Gewinngemeinschaften, Gewinnabführungs- und Teilgewinnabführungsverträgen7065
Zinsaufwendungen–4.019–5.766
Zinsaufwendungen für–3.795–5.559
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten und Kunden–3.467–4.706
davon: Bauspargeschäft–938–1.111
verbriefte Verbindlichkeiten–793–1.069
Nachrangkapital–115–134
Sonstige Passiva233
finanzielle Verbindlichkeiten mit positiver Effektivverzinsung578317
Sonstige Zinsaufwendungen–224–207
Insgesamt18.38218.185

Zu 2. Zinsüberschuss
Die Zinserträge aus Sonstigen Aktiva beziehungsweise Zinsaufwendungen für Sonstige Passiva entstehen durch Ergebnisse aus der Amortisation von Wertbeiträgen aus Portfolio-Absicherungen von finanziellen Vermögenswerten und finanziellen Verbindlichkeiten. Aufgrund des derzeit niedrigen Zinsniveaus an den Geld- und Kapitalmärkten kann es zu einer negativen Effektivverzinsung von finanziellen Vermögenswerten und einer positiven Effektivverzinsung von finanziellen Verbindlichkeiten kommen.

3. Provisionsüberschuss

2020 in Mio. Euro2019 in Mio. Euro
Provisionserträge8.9298.445
Wertpapiergeschäft4.2063.811
Vermögensverwaltung516489
Zahlungsverkehr inklusive Kartengeschäft2.8992.858
Kredit### und Treuhandgeschäft150167
Finanzgarantien und Kreditzusagen186175
Auslandsgeschäft148138
Bauspargeschäft3934
Sonstiges785773
Provisionsaufwendungen–1.490–1.353
Wertpapiergeschäft–529–439
Vermögensverwaltung–158–134
Zahlungsverkehr inklusive Kartengeschäft–196–223
Kreditgeschäft–75–66
Finanzgarantien und Kreditzusagen–31–25
Auslandsgeschäft–27–28
Bauspargeschäft–62–61
Sonstiges–412–377
Insgesamt7.4397.092

4. Handelsergebnis

2020 in Mio. Euro2019 in Mio. Euro
Ergebnis aus dem Handel mit Finanzinstrumenten626411
Ergebnis aus dem Devisen-, Sorten- und Edelmetallgeschäft-7655
Ergebnis aus dem Warenhandel178177
Insgesamt728643

5. Ergebnis aus Finanzanlagen

2020 in Mio. Euro2019 in Mio. Euro
Ergebnis aus Wertpapieren-152749
Ergebnis aus Anteilen an Tochterunternehmen und Beteiligungen159212
Insgesamt7961

6. Risikovorsorge

2020 in Mio. Euro2019 in Mio. Euro
Zuführungen–6.314–3.991
Auflösungen4.0053.074
Direkte Wertberichtigungen–116–97
Eingänge auf direkt wertberichtigte Forderungen189214
Sonstiges2627
Veränderungen der Rückstellungen für Kreditzusagen, Rückstellungen für Finanzgarantien und der sonstigen Rückstellungen im Kreditgeschäft–117–59
Insgesamt–2.327–832

7. Risikovorsorge – Auswirkungen von COVID-19

Im Rahmen der COVID-19-Pandemie wurden die etablierten Modelle und Prozesse zur Ermittlung der erwarteten Verluste grundsätzlich beibehalten. Die erwarteten makroökonomischen Entwicklungen werden insbesondere über eine Adjustierung der modellbasierten Ausfallwahrscheinlichkeitsprofile aus der ökonomischen und aufsichtsrechtlichen Risikosteuerung berücksichtigt (sogenannte Shift-Faktoren). Mittels der Shift-Faktoren werden aktuelle wirtschaftliche Entwicklungen (sogenannte Point-in-Time-Ausrichtung) sowie Prognosen über die künftigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für die Jahre innerhalb des makroökonomischen Prognosehorizonts in die Risikovorsorgeermittlung einbezogen. Grundlage für die zum Abschlussstichtag verwendeten Shift-Faktoren bilden die im November 2020 bereitgestellten makroökonomischen Prognosen des Volkswirtschaftlichen Round Table der DZ BANK. Aufgrund der extremen makroökonomischen Veränderungen in Zeiten von COVID-19, die in der Vergangenheit in diesem Ausmaß nicht beobachtet werden konnte sowie der umfangreichen staatlichen Stützungsmaßnahmen wurde für die von der Pandemie betroffenen Portfoliosegmente in Teilbereichen ein expertenbasierter Override der statistisch ermittelten Shift-Faktoren durchgeführt. Dadurch wird gewährleistet, dass die verwendeten Shift-Faktoren den fachlichen Erwartungen sowie den Prognoseverläufen der makroökonomischen Faktoren für die Berechnung der erwarteten Verluste entsprechen.

Zum Abschlussstichtag wurden zwei makroökonomische Szenarien (Basis- und Risiko-Szenario) in der Gewichtung 80 Prozent Basis- und 20 Prozent Risiko-Szenario berücksichtigt.

Dem Basis-Szenario liegt die Annahme einer erneuten Rezession im Winterhalbjahr 2020/2021 zugrunde, die dann aber im Jahresverlauf 2021 von einer zunehmend dynamischen Erholung abgelöst wird. Voraussetzung ist, dass recht kurzfristig, wie geschehen, ein wirksamer Impfstoff entwickelt wird, der dann 2021 breit verteilt werden kann. Die resultierende Erholung bei Konsum, Investitionen und Außenhandel treibt das Wachstum auch im Jahr 2022 stark an, danach kehren die Volkswirtschaften zu ihrem Trendwachstum zurück. Das mit 80 Prozent gewichtete Basis-Szenario entspricht den Prognosen des Volkswirtschaftlichen Round Table vom November 2020, die näherungsweise mit den EZB-Szenarien vom Dezember 2020 übereinstimmen.

Dem Risiko-Szenario liegt die Annahme zugrunde, dass bei den entwickelten Impfstoffen gravierende Probleme auftreten, die grundsätzlich ihre Wirksamkeit infrage stellen. Solche Probleme könnten etwa unvorhergesehene Nebenwirkungen der Impfstoffe oder neue Mutationen des Virus sein, für die die verfügbaren Impfstoffe nicht wirken. Dies führt im Geschäftsjahr 2021 in der Wirtschaft und unter Verbrauchern zunächst zu einem „Enttäuschungs-Schock“. Die gesamtwirtschaftliche Erholung wird dadurch erheblich ausgebremst. Angesichts stark steigender Arbeitslosenzahlen und massiver Einkommensrückgänge ist ein positiver konjunktureller Rückprall in den Geschäftsjahren 2021 und 2022 in diesem Szenario unwahrscheinlich. Stattdessen ist mit einer graduellen wirtschaftlichen Erholung über mehrere Jahre zu rechnen. Die Verschuldungsquoten werden in diesem Szenario nochmals stark steigen.

Zur Abmilderung der Effekte aus COVID-19 wurden zwischen den Kreditnehmern und den Instituten individuelle Unterstützungsmaßnahmen vereinbart, die unter anderem eine zeitlich befristete Stundung von Zins- beziehungsweise Tilgungszahlungen beinhalten. Neben diesen individuellen Maßnahmen kamen auch Maßnahmen im Rahmen von allgemeinen Zahlungsmoratorien mit und ohne Gesetzesform beziehungsweise mittels der verbandsbezogenen Moratorien zur Anwendung. Die allgemeinen Zahlungsmoratorien mit und ohne Gesetzesform werden entsprechend den „EBA-Richtlinien zu gesetzlichen Moratorien und Moratorien ohne Gesetzesform für Darlehenszahlungen vor dem Hintergrund der COVID-19-Krise“ bei Vorliegen finanzieller Schwierigkeiten des Kreditnehmers in der Regel nicht als Forbearance-Maßnahmen gekennzeichnet und führen dann insofern zu keinem Forbearance-bedingten Stufentransfer innerhalb des Wertberichtigungsmodells. Bei Vorliegen anderer Transferkriterien erfolgt ein Stufentransfer. Für individuelle Unterstützungsmaßnahmen gilt diese Ausnahmeregelung nicht.

Staatliche Stützungsmaßnahmen in Form von pandemiespezifischen Förderkrediten haben sich krisenmildernd ausgewirkt. Dabei hat die genossenschaftliche FinanzGruppe einen wesentlichen Anteil geleistet, indem sie als Durchleitungsstelle rund 48.000 Anträge mit einem Volumen von mehr als 12 Milliarden Euro für Fördermittel der KfW und weitere Förderinstitute auf den Weg zu den Unternehmen gebracht hat.

Bei den gehaltenen Sicherheiten in Form von Grundpfandrechten an Immobilien ist durch die COVID-19-Pandemie gegenwärtig keine wesentliche Verschlechterung der Sicherheitenwerte zu beobachten. Die COVID-19-Pandemie wirkt sich insbesondere auf Immobilien der Bereiche Hotel und Non-Food des Einzelhandels (zum Beispiel Warenhäuser) aus, da diese überproportional von der Schließung infolge des Lockdowns betroffen sind. Die Auswirkungen der Pandemie auf die Immobiliensicherheiten werden gegenwärtig zum Beispiel durch niedrige Zinsen, geringe Leerstände und eine konservative Finanzierungsstruktur abgefedert. Eventuelle Bewertungsabschläge an Immobilien, die von den Instituten als Sicherheiten gehalten werden, werden unter Berücksichtigung der weiteren Entwicklung der COVID-19-Pandemie laufend überwacht.

8. Sonstiges Bewertungsergebnis aus Finanzinstrumenten

2020 in Mio. Euro2019 in Mio. Euro
Ergebnis aus der Bilanzierung von Sicherungsbeziehungen zur Absicherung des beizulegenden Zeitwerts41–2
Ergebnis aus ohne Handelsabsicht abgeschlossenen derivativen Finanzinstrumenten–173–45
Ergebnis aus zur erfolgswirksamen Bewertung mit dem beizulegenden Zeitwert eingestuften Finanzinstrumenten110273
Insgesamt–22226

9. Verdiente Beiträge aus dem Versicherungsgeschäft

2020 in Mio. Euro2019 in Mio. Euro
Gebuchte Nettobeiträge18.75417.255
Gebuchte Bruttobeiträge18.95217.398
Abgegebene Rückversicherungsbeiträge–198–143
Veränderung der Beitragsüberträge–13–6
Bruttobeträge–14–10
Anteil der Rückversicherer14
Insgesamt18.74117.249

10. Ergebnis aus Kapitalanlagen und sonstiges Ergebnis der Versicherungsunternehmen

2020 in Mio. Euro2019 in Mio. Euro
Zinserträge und laufende Erträge2.2502.447
Aufwendungen für Verwaltung–178–171
Ergebnis aus der Bewertung und Veräußerung sowie aus Zuführungen und Auflösungen von Risikovorsorge–3833.947
Sonstiges Ergebnis der Versicherungsunternehmen318–110
Insgesamt2.0076.113

Die Zuführungen und Auflösungen von Risikovorsorge sowie direkte Wertberichtigungen belaufen sich im Geschäftsjahr saldiert auf –59 Millionen Euro (Vorjahr: 2 Millionen Euro).

11. Versicherungsleistungen

2020 in Mio. Euro2019 in Mio. Euro
Aufwendungen für Versicherungsfälle–12.122–11.953
Aufwendungen für Versicherungsfälle brutto–12.201–11.981
Anteil der Rückversicherer7928
Veränderungen der Deckungsrückstellung, der Rückstellung für Beitragsrückerstattung und der sonstigen versicherungstechnischen Rückstellungen–5.439–7.387
Veränderungen der Bruttorückstellungen–5.453–7.402
Anteil der Rückversicherer1415
Insgesamt–17.561–19.340

Schadenentwicklung für das selbst abgeschlossene Schaden-/Unfallversicherungsgeschäft inklusive Schadenregulierungskosten

Brutto-Schadenrückstellungen im selbst abgeschlossenen Geschäft zuzüglich der bislang geleisteten Zahlungen auf die ursprünglichen Rückstellungen:

in Mio. Euro

20202019201820172016201520142013201220112010
am Ende des Jahres4.8454.7164.5514.2764.1733.8563.6343.9013.3453.3413.324
1 Jahr später4.6064.4714.1424.1033.7673.5233.8473.3363.3593.135
2 Jahre später4.4054.0674.0463.6823.4573.7693.2473.2793.160
3 Jahre später4.0214.0203.6473.3893.7313.2203.2543.139
4 Jahre später3.9803.6253.3823.6963.1893.2413.122
5 Jahre später3.6243.3893.6913.1983.2503.139
6 Jahre später3.3293.6263.1263.1833.080
7 Jahre später3.6163.1183.1723.065
8 Jahre später3.1083.1653.060
9 Jahre später3.1533.059
10 Jahre später3.060
Abwicklungsergebnis110146255193232305285237188264

Netto-Schadenrückstellungen im selbst abgeschlossenen Geschäft zuzüglich der bislang geleisteten Zahlungen auf die ursprünglichen Rückstellungen:

in Mio. Euro

2020201920182017201620152014201320122011
am Ende des Jahres4.7874.7024.5184.2554.1103.8273.5743.6693.3133.298
1 Jahr später4.5894.4384.1184.0503.7363.4603.6133.3003.317
2 Jahre später4.3734.0443.9943.6553.3933.5333.2113.236
3 Jahre später3.9993.9653.6243.3313.4903.1803.208
4 Jahre später3.9283.6013.3613.4653.1393.194
5 Jahre später3.6023.3693.6703.1663.191
6 Jahre später3.3093.6053.0953.144
7 Jahre später3.5943.0873.134
8 Jahre später3.0763.127
9 Jahre später3.115
10 Jahre später2.978
Abwicklungsergebnis11314525618222526575237183

Schadenentwicklung für das übernommene Rückversicherungsgeschäft

Bruttoschadenrückstellungen im übernommenen Geschäft zuzüglich der bislang geleisteten Zahlungen auf die ursprünglichen Rückstellungen:

in Mio. Euro

20202019201820172016201520142013201220112010
Brutto-Schadenrückstellungen für
noch nicht abgewickelte
Versicherungsfälle
5.0094.4113.6423.1972.7182.4331.9761.7101.5061.4091.190
Kumulierte Zahlungen für das betreffende Jahr und für Vorjahre
1 Jahr später1.082955852569622464481385463437
2 Jahre später1.3961.237852867783685630640632
3 Jahre später1.4821.0621.022919897764345739
4 Jahre später1.1891.1541.026987930891856
5 Jahre später1.2491.1171.0519961.029922
6 Jahre später1.1711.1141.0351.0721.043
7 Jahre später1.1551.0851.1031.067
8 Jahre später1.1171.1401.090
9 Jahre später1.1611.106
10 Jahre später1.119
Brutto-Schadenrückstellungen für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle zuzüglich der bislang geleisteten Zahlungen auf die ursprüngliche Rückstellung
am Ende des Jahres5.0094.4113.6423.1972.7182.4331.9761.7101.5061.4091.190
1 Jahr später4.3133.9513.3922.6542.4342.1571.8401.5931.5361.402
2 Jahre später3.6513.3152.5612.2712.0041.8591.5691.4721.343
3 Jahre später3.1312.4862.2241.9151.7791.6281.0141.338
4 Jahre später2.3612.1791.8871.7201.5801.5281.360
5 Jahre später2.0881.8481.6991.5501.5011.396
6 Jahre später1.7791.6771.5361.4861.379
7 Jahre später1.6271.5261.4811.368
8 Jahre später1.4901.4681.354
9 Jahre später1.4441.337
10 Jahre später1.324
Abwicklungsergebnis98–9663573451978316–35–134

Nettoschadenrückstellungen im übernommenen Geschäft zuzüglich der bislang geleisteten Zahlungen auf die ursprünglichen Rückstellungen:

in Mio. Euro

20202019201820172016201520142013201220112010
Netto-Schadenrückstellungen für
noch nicht abgewickelte
Versicherungsfälle
5.0014.4083.6393.1932.7102.4281.9701.6951.4911.3891.164
Kumulierte Zahlungen für das betreffende Jahr und für Vorjahre
1 Jahr später1.082955851567622464473383461432
2 Jahre später1.3961.236849866782677620636625
3 Jahre später1.4801.0581.020918888754333729
4 Jahre später1.1861.1531.025978919878839
5 Jahre später1.2471.1151.0429851.016904
6 Jahre später1.1701.1051.0241.0591.025
7 Jahre später1.1461.0741.0901.049
8 Jahre später1.1051.1261.071
9 Jahre später1.1471.086
10 Jahre später1.100
Netto-Schadenrückstellungen für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle zuzüglich der bislang geleisteten Zahlungen auf die ursprüngliche Rückstellung
am Ende des Jahres5.0014.4083.6393.1932.7102.4281.9701.6951.4911.3891.164
1 Jahr später4.3103.9503.3882.6482.4292.1521.8271.5761.5191.377
2 Jahre später3.6493.3122.5552.2671.9991.8451.5541.4541.321
3 Jahre später3.1292.4822.2191.9111.7661.6129971.314
4 Jahre später2.3562.1761.8831.7081.5661.5101.337
5 Jahre später2.0861.8451.6871.5361.4841.372
6 Jahre später1.7771.6661.5221.4701.357
7 Jahre später1.6161.5131.4641.346
8 Jahre später1.4771.4531.332
9 Jahre später1.4291.317
10 Jahre später1.304
Abwicklungsergebnis98–10643543421937914–40–140

12. Aufwendungen für den Versicherungsbetrieb

2020 in Mio. Euro2019 in Mio. Euro
Aufwendungen brutto–2.489–2.389
Anteil der Rückversicherer2419
Insgesamt–2.465–2.370

13. Verwaltungsaufwendungen

2020 in Mio. Euro2019 in Mio. Euro
Personalaufwendungen–10.092–10.100
Sachaufwendungen–6.843–6.976
Abschreibungen und Wertberichtigungen–1.101–1.066
Insgesamt–18.036–18.142

14. Sonstiges betriebliches Ergebnis

2020 in Mio. Euro2019 in Mio. Euro
Ergebnis aus zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerten und Veräußerungsgruppen49211
Sonstige betriebliche Erträge998983
Sonstige betriebliche Aufwendungen–714–800
Insgesamt333394

15. Ertragssteuer

2020 in Mio. Euro2019 in Mio. Euro
Aufwendungen für tatsächliche Ertragsteuern–2.606–2.758
Erträge aus/Aufwendungen für latente Ertragsteuern414–375
Insgesamt–2.192–3.133

Ausgehend von einem Körperschaftsteuersatz von 15 Prozent wurde unter Berücksichtigung des Solidaritätszuschlags für die Berechnung der laufenden Ertragsteuern bei inländischen Kapitalgesellschaften wie im Vorjahr ein effektiver Körperschaftsteuersatz in Höhe von 15,825 Prozent angewendet. Ebenfalls wie im Vorjahr beträgt der effektive Gewerbesteuersatz 15,26 Prozent bei Zugrundelegung eines durchschnittlichen Gewerbesteuerhebesatzes von 436 Prozent.

Für die Berechnung der latenten Ertragsteuern ist auf die Steuersätze abzustellen, die voraussichtlich zum Zeitpunkt ihrer Realisierung in Kraft sind. Dabei werden die Steuersätze verwendet, die zum Abschlussstichtag für diesen Zeitpunkt gültig oder angekündigt sind.

2020 in Mio. Euro2019 in Mio. Euro
Konsolidiertes Ergebnis vor Steuern7.22610.179
Rechnerischer Ertragsteuersatz der genossenschaftlichen FinanzGruppe (in Prozent)31,08531,085
Ertragsteuern zum rechnerischen Ertragsteuersatz–2.246–3.164
Steuerauswirkungen5431
Steuerauswirkung von steuerfreien Erträgen und steuerlich nicht abzugsfähigen Aufwendungen29171
Steuerauswirkung anderer Steuerarten, abweichender Gewerbesteuerhebesätze sowie von Steuersatzänderungen1712
Steuerauswirkung abweichender Steuersätze in anderen Ländern–110
Tatsächliche und latente Ertragsteuern, die vorherige Berichtszeiträume betreffen19–12
Veränderung von latenten Ertragssteueransprüchen aufgrund von Wertberichtigungen–30–37
Sonstige Steuerauswirkungen20–113
Insgesamt–2.192–3.133

Die Überleitungsrechnung stellt den Zusammenhang zwischen den – unter Anwendung des in Deutschland geltenden Steuerrechts – rechnerisch ermittelten und den erfassten Ertragsteuern dar.